Tilman Rammstedt

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Tilman Rammstedt. Foto: Stephan Maria Rother

Nach Schulzeit und Zivildienst in Bielefeld, studierte Tilman Rammstedt eine ganze Reihe von Dingen, hauptsächlich Philosophie und Literaturwissenschaften, in zunächst Edinburgh, dann Tübingen und Berlin. Noch während seiner Magisterarbeit über Kriegsbilder brach er sein Studium jedoch ab, und schrieb lieber sein erstes Buch, Erledigungen vor der Feier (2003).
In den Jahren zuvor arbeitete er viel mit der Zeichnerin Silke Schmidt zusammen und dilettierte mit den Künstlergruppen „violett“ und „monamur“, unter anderem in Berlin, Zürich und Moskau.
2001 war er Mitbegründer der Lesebühne „Visch&Ferse“, die seit einigen Jahren immer wieder erfolgreich versucht, sich aufzulösen.

Außerdem ist er Texter und Musiker in der Gruppe „Fön“, mit der er 2004 den unter dem Pseudonym K.L. McCoy gemeinsam geschriebenen Abenteuerroman „Mein Leben als Fön“ veröffentlichte. Von Fön gibt es auch die beiden CDs „Wir haben Zeit“ (2004) und „Ein bisschen plötzlich“ (2007).
2005 erschien dann sein Roman Wir bleiben in der Nähe, 2008 folgte Der Kaiser von China.

2008 Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis
2008 Ingeborg-Bachmann-Preis und Publikumspreis
2008 Stipendium des Deutschen Literaturfonds
2006 Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler
2006 Stipendium in der Villa Decius, Krakau
2006 Stipendium im Collegium Budapest
2005 Förderpreis für grotesken literarischen Humor der Stadt Kassel
2005 Autorenförderprogramm der Stiftung Niedersachsen
2004-2005 Stipendium der Akademie Schloss Solitude
2004 writer-in-residence am Deutschen Haus der New York University
2003 Rheinischer Kulturförderpreis
2001 Preisträger des open mike der Literaturwerkstatt Berlin

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